Einzelsupervision
Wichtig ist es,
zu erkennen,
dass ich selbst
Einfluss habe
auf die Realität,
die ich erfahre.
Tarab Tulku Rinpoche
Einzelsupervision Canyon

Supervision

In Einzelgesprächen werden berufliche Themen und Konflikte betrachtet und bearbeitet. Diese können sowohl in der Arbeit mit Klient*innen / Patient*innen liegen, im Kontakt zu Kolleg*innen und Vorgesetzten oder in einer generellen beruflichen Perspektivsuche.

Bei der Analyse und Lösungsfindung beziehe ich die Wahrnehmung und innere Weisheit des Körpers mit ein. Dadurch ist es möglich, zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise zu kommen und Probleme stimmig zu verändern und zu lösen.
Ergänzend zum Gespräch arbeite ich mit Methoden der Biosynthese und der Teile-Arbeit (Ego-State).

Methoden

Biosynthese

Biosynthese bedeutet "Integration des Lebens".

In der Biosynthese-Therapie sind die Sprache des Körpers und die Wahrnehmung feinstofflicher Energien ebenso wichtig wie das gesprochene Wort. Der Körper wird achtsam in die Psychotherapie mit einbezogen, ihm wird zugehört und seinen Energien gelauscht, denn er ist immer anwesend, nimmt wahr was geschehen ist und geschieht und erinnert sich auf seine eigene Weise. Über diesen ganzheitlichen Zugang können Blockaden verstanden und gelöst werden.
Anliegen der Biosynthese ist es, die drei wesentlichen Bereiche des Seins - die körperliche Existenz, die psychischen Erfahrungen und die spirituelle Essenz - zu verbinden, zu unterstützen und zu harmonisieren.

Die Biosynthese ist vom Europäischen Verband für Psychotherapie als wissenschaftlich anerkannt.

www.biosynthesis.org

Teile-Arbeit (Ego-State)

Das Konzept der Teile-Arbeit besagt, dass ein Mensch nicht aus einem Ganzen besteht, sondern aus mehreren Anteilen. Diese werden als innere Stimmen oder Überlegungen oder widerstreitende Gefühle wahrgenommen.

Beispiel zur Erläuterung:
Es liegt ein seelisches Problem vor, zu dem es eine Therapieempfehlung gibt. Diese Information löst widerstreitende Gedanken und Gefühle aus, die einen daraufhin beschäftigen. So möchte z.B. ein eigenständiger innerer Anteil alles alleine schaffen und findet, Psychotherapie sei unnötig, dafür sei man viel zu gesund und die Probleme nicht relevant genug. Ein anderer Anteil fühlt sich verzweifelt oder erschöpft, weiß vielleicht nicht mehr weiter und meint, man könne es ja zumindest versuchen. Ein weiterer, misstrauischer Anteil ist unsicher, ob der/ die Therapeut*in überhaupt genügend Erfahrung mit der Thematik hat.
Mit diesem Dissens eine Entscheidung zu treffen ist schwer. In der Teile-Arbeit werden alle inneren Stimmen respektiert. Die Aufgaben der Anteile und deren Bedeutung werden verstanden und wertgeschätzt. Dadurch kommt es zu einem inneren Dialog und zu einer Integration von sich widerstreitenden Gefühlen und Gedanken.
Ein tieferes Verständnis für sich selbst und innere Ruhe entfalten sich. Die Ego-State Therapie hilft, die unterschiedlichen Ich-Anteile besser zu verstehen und in ein Gesamtkonzept zu integrieren.

Die Teile-Arbeit ist besonders, aber nicht ausschließlich für die Traumatherapie geeignet.